Golden Gate Park

Idylle und kultureller Treff

Mit einer Falaffel ausgerüstet, die man in Haight Ashbury überall nachgeworfen bekommt (der Berliner fühlt sich hier ganz zu Hause), ist der Golden Gate Park für ein Picknick bzw. eine kleine Pause wie geschaffen.

Hier treffen wir auf ein Stadtviertel, das mitten in der Stadt eine eigene Welt für sich ist: 400 Hektar mit Seen, Teichen, künstlichen Wasserfällen und sogar einem Büffelgehege. Wir hatten das Glück die Ecken zu erkunden, in denen Anwohner noch ihre eigenen geheimen Gemüse- und Kräutergärten angelegt haben.

Doch was sich hier so idyllisch und klein anhört täuscht über die tatsächlichen Dimensionen dieses grünen Herzens hinweg: hier befinden sich die hochkarätigsten Museen San Franciscos, unvergleichliche Garten- und Landschaftsarchitektur und natürlich ein Eldorado für Freizeitaktivitäten und kulturelle Events. Wir kamen z.B. in den Genuss eines riesigen Comedy Festivals. Bei der markanten Windmühle am Westrand grenzt der Park an den Pazifik, wo übrigens der Strand Ocean Beach beginnt. Für den Golden Gate Park sollte man sich - im Gegensatz zu uns - auf jeden Fall Sport-Equipment ausleihen oder mitbringen, um ihn in seiner ganzen Bandbreite kennen zu lernen. Sonntags ist die Hauptstrasse, der Kennedy Drive, gesperrt, da bietet es sich besonders an, mit Roller Blades oder dem Fahrrad auf Erkundungsfahrt zu gehen.

Für den ersten Tag hatten wir uns quasi an japanischen Touristenmaßstäben orientiert und hatten nicht nur einige Meilen zu Fuß zurückgelegt, sondern hatten uns auch gleich mit den eindrucksvollsten Stadtteilen eine kleine Reizüberflutung für das Jet-Lag geplagte Auge eingefangen. Nach einem typischen San Francisco Clam Showder sind wir dann auch um 8 p.m. tot müde in unsere Hostel-Betten gesunken.

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